Patronatstage 2019

Aldekerk. In diesem Jahr freut sich die Vereinigte St. Sebastianus- und St. Paulus- Bruderschaft Aldekerk ihr langjähriges Mitglied Teddy Mündelein zum Ehrenmitglied zu ernennen.

Der erste Patronatstag begann mit der Feier der heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Pastor Dr. Christian Stenz wurde am Altar von den Messdienern Patrick und Tobias Kox unterstützt. Das Bruderschaftsmitglied Karl Hammans spielte die Orgel.

37 Schützenbrüder folgten der Einladung und stärkten sich nach der Messe bei einem ausgiebigen Frühstück in der neu renovierten Vereinsgaststätte „Zum Alten Rathaus“. Der 1. Vorsitzende und Brudermeister Frank Mieske lies das letzte Jahr Revue passieren und hob im Besonderen das zum wiederholten male von der Bruderschaft organisierte öffentliche Osterfeuer und das Adventsschießen für die Bruderschaftsmitglieder und deren Lebenspartner hervor. Er dankte allen Unterstützern und Helfern und kündigte auch für 2019 ein öffentliches Osterfeuer für alle Anwohner von Aldekerk und den umliegenden Orten an. Das Adventsschießen wird am Samstag vor dem 1. Advent stattfinden. Der Schriftführer Ferdinand Pree verlas das Protokoll der letzten Versammlung und den Jahresbericht 2018. Der Kassierer Ernst Kleinmanns präsentierte den Kassenbericht.

Der Schießmeister für das Brauchtumsschießen Dietmar Gaelings verlas den Jahresbericht der Schießgruppe Aldekerk/Eyll/Rahm und lobte das gute Abschneiden der Schießgruppe beim Winter-vergleichsschießen, beim Bezirksschießen, beim Landesbezirksschießen, dem Diözesanmeister-schaften und dem Bundesschießen. Bei den Wettbewerben wurden bis zu 7 Mannschaften gestellt. Die Kassenprüfer Norman Girmendonk und Lukas Furth berichteten von einer gut und ordentlich geführten Kasse, worauf die Versammlung den Vorstand entlastete. Hendrik Pree übernahm das Amt des Kassenprüfers von Lukas Furth, der nach zwei Jahren turnusmäßig abgelöst wurde.

Mit Erreichen des 80. Lebensjahr wird Teddy Mündelein Ehrenmitglied. Er war Minister im Hofstaat 1991 und ist heute als aktives Mitglied bei allen Terminen der Bruderschaft präsent. Einstimmig neu in die Bruderschaft aufgenommen wurden Kevin Wildtraut, Niklas Weber, Christoph an de Meulen, Johannes Bonn, Julian Mumme und Yannik Yuhl.

Max Avgustin und Heiko Hoff wurden einstimmig als neue Offiziere bestätigt. Der bisherige Major Karl Gaelings legte sein Amt nieder.

Der Festausschussvorsitzende Dirk Mieske gab einen Ausblick auf den Festablauf für das Schützenfest im Jahr 2020. Hendrik Pree berichtete von der Teilnahme der Bruderschaft als Fußgruppe am Aldekerker Karnevalsumzug, an dem alle Bruderschaftsmitglieder und deren Familien unter dem Motto „Schlauchboot“ teilnehmen können.

Der 2. Tag der Patronatstage stand wieder ganz im Zeichen des traditionellen Poggekopp-Essens, welches seit 1960 begannen wird. Nach der heiligen Messe für die Lebenden und Verstorbenen Schützenbrüder in der Klosterkirche mit Pastor Dr. Christian Stenz und den Messdienern Klaus Stockhausen und Lukas Furth und den Besuch des Friedhofs gingen die Schützenbrüder ins Vereinslokal „Zum Alten Rathaus“ zu Ulrike Samanns und Ulf Rebel.

Dort fanden sich an den gemütlich vorbereiteten Tischen kleine Gruppen zum Gespräch. Doch schon nach kurzer Zeit kamen Karten und Würfel auf den Tisch, und so wurden die Gespräche bei Skat und „Schmeißen“ fortgesetzt. Es gab allerdings auch Gruppen, die lieber über Vergangenheit, Gegenwart, Schützentum, große Politik und vieles Andere sprachen. Gegen 13 Uhr war der von der Metzgerei Horten gestiftete Poggekopp von der Metzgerei Horten abgeholt worden und wurde zusammen mit Kartoffelpüree und Sauerkraut (gestiftet vom Vereinswirtepaar) genossen. Es war wieder einmal sehr lecker.

Unter den Schützenbrüdern wurde zum Dank gesammelt. Die Familie Horten verzichtete auf den Erlös, so dass dieser dem Willkommenscafé gespendet werden konnte

Im Auftrag der Bruderschaft und mit freundlichen Schützengruß

Ferdinand Pree

Adventsschießen der Bruderschaft

Am 01.12.2018 lud die Vereinigte St. Sebastianus- und St. Paulus Bruderschaft Aldekerk ihre Mitglieder und deren Lebenspartner zum Adventsschießen ein.
Gut 3 Stunden wurde im Schießheim an der Bruchstraße geschossen und danach ging es zum Grünkohl-Essen in das neu renovierte Vereinslokal „Zum Alten Rathaus“.
Die Wanderpokale holten in diesem Jahr Ina Lonsing und Hendrik Pree.

 

Fahnenschwenker

In vielen kirchlichen Bruderschaften spielt die Fesselung und Entfesselung des hl. Sebastianus eine besondere Rolle. Durch das Fahnenschwenken wird dieses Vorganges gedacht.

In Begleitung des Fahnenwalzers nach niederrheinischer Art wird eine Schwenkfahne rund um den Fahnenschwenker geschwungen.

Fahnenschwenker waren schon viele Mitglieder der Bruderschaft, auch teilweise der jetzigen Vorstandsmitglieder und Offiziere. Im Einzelfall vertreten sie auch die aktiven Schwenker.

Aktive Fahnenschwenker sind zz Hendrik Pree und Patrick Kox.

Patronatstage

Patronatstage sind die eigentliche Jahreshauptversammlung, umringt mit anderen Aktivitäten.

Der Termin dieser Mitgliederversammung der St. Sebastianus- und St. Paulus-Bruderschaft richtet sich nach diesen Heiligen. Getagt wird an einem Sonntag zwischen

  • 20. Januar: Namenstag des Heiligen Sebastianus
  • 25. Januar: Tag der Bekehrung des Paulus. Saulus wurde zu Paulus bekehrt

Begonnen wird immer mit einer Messe. Anschließend treffen sich die Schützenbrüder zu einem gemeinsamen Frühstück im Vereinslokal. Das gibt es seit Anfang der 50-er Jahre.

Dem folgt die Jahreshauptversammlung mit Berichten, Wahlen und vielen sonstigen Informationen und Abstimmungen. Anschließend gibt es Gelegenheit zu Gesprächen, Klatsch und Tratsch.

Bis in die 50-er Jahre folgte am Abend ein Familientanzabend. Der war gleichzeitig die Karnevalsveranstaltung der Bruderschaft. Büttenreden wurden gehalten. Vereinzelt wurde beides auch getrennt.

Der folgenden Montag dient einerseits dem Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Bruderschaftsmitglieder. Dazu gibt es einen Gottesdienst und Besuch der Gräber dieser Personen. Dies hat Pastor Willmsen in den 70-er Jahren eingeführt.

Dem folgt andererseits das gemütliche Beisammensein, seit 1960 unter dem Begriff Poggekopp-Essen. Im Mittelpunkt stehen danach Spiele, Vorträge und Gespräche. Irgendwann wird die Gaststätte gewechselt, um auch im Dorf in Erscheinung zu treten.